Der Niedergang des Mittelstandes

Der Niedergang des Mittelstandes

Nach einer Umfrage der deutschen Führungskräfte durch den einflussreichen Ifo-Think Tank stieg das deutsche Geschäftsvertrauen im Januar zum ersten Mal in acht Monaten – wenn auch unmerklich – von 87,3 auf 87,4. Eine Stabilität des Investments Umfrage von ZEW, ein weiteres Hirntraum, bestätigte diese Ergebnisse. Auf der vergangenen Form, aber dieses Vertrauensniveau verkündet eine Kontraktion von 5-6 Prozent in der industriellen Produktion.

Dies steht im Einklang mit anderen düsteren Zahlen: vernachlässigbares Wachstum, erstaunlich hohe Realzinsen der Europäischen Zentralbank, ein Export-entmutigender starker Euro und ein entmutigender Anstieg der Arbeitslosigkeit auf mehr als 10 Prozent. Deutsche Leiden werden durch eine globale Rezession, die Verdunstung ganzer Industrien (wie Telekommunikation) und einen scharfen, universellen Rückgang der Investitionen verstärkt.

Die Hauptopfer sind der Mittelstanddie 1.3-3.2 (je nach Definition) Millionen meist in Familienbesitz befindliche deutsche kleine bis mittlere Unternehmen (KMU). Von allen 1000 deutschen Unternehmen sind 997 Mittelstand durch eine liberale Definition. Die reale Zahl liegt näher bei einem Drittel. Strenge Kriterien reduzieren sie auf eins in dreißig Firmen.

Diese Meinungsverschiedenheiten spiegeln die Unschärfe des Begriffs wider, der mehr mit dem Besitz und dem Management und mit einem einzigartigen historisch-kulturellen Hintergrund zu tun hat als mit objektiven, wirtschaftlichen Maßstäben.

Die Mittelstander bilden das Rückgrat und das treue Barometer der deutschen Wirtschaft. Sie engagieren sich in der Nähe von 22 Millionen Arbeitnehmern und Auszubildenden sowie weit über 3 Millionen „Selbstständige“ (Besitzer) – 70 Prozent der Gesamtbelegschaft Deutschlands. Mehr als zwei Fünftel aller Handelsumsätze im Land werden von ihnen sowie die Hälfte der Wertschöpfung und die Börse München richtig erklärt ein Drittel aller Exporte erzeugt.

Die Investitionsanforderungen

Die Investitionsanforderungen der mittelständischen Unternehmen belaufen sich jährlich auf 20 Milliarden US-Dollar. Aber der Zugang zum Kapital verengt sich. Die örtlichen Banken sind rücksichtslos, die Kapitalmärkte sind lethargisch, Privatanleger haben Angst und knapp. Die Basler 2 Eigenkapitalanforderungen werden die Kosten für Bankkredite an riskante Kreditnehmer erheblich steigern, ebenso wie die meisten mittelständischen Unternehmen.

Nach einer Umfrage der Kreditanstalt für Wiederaufbau, der deutschen Staatsbank, hat ein Drittel aller Unternehmen im vergangenen Jahr den Zugang zu Bankguthaben beschlossen. In den zwölf Monaten bis März 2002 genehmigten deutsche Banken 7 Prozent weniger neue Kredite. Aufgelistete Banken reduzierten die Kreditvergabe durch eine schwächende Sechstel.

Nach Angaben der Ökonomen, Kreditvergabe an Handwerk (Handwerk) Unternehmen sank um die Hälfte in den letzten zehn Jahren. Sparkassen des öffentlichen Sektors, bisher die wichtigste Quelle der Mittelstandsfinanzierung, werden von einer zunehmend aufdringlichen europäischen Kommission humpeln. Der Neuer Markt, der als Antwort Deutschlands auf NASDAQ angepriesen wurde, stürzte sich um 96 Prozent und wird aus der Existenz verschmolzen.

Die Familie ist nicht das, was es früher war. Weniger als 40 Prozent der mittelständischen Unternehmen werden heute die Generationen übergeben. Viele sind gezwungen, nervtöten außerhalb von Investoren und Regisseuren vorzustellen, oder gemietete Management. Die Banken sind viel neugieriger als früher. Ein traditioneller, langfristiger, epochaler, geschäftlicher Horizont vermittelt einen quasi-amerikanischen Fokus auf die Tyrannei der unteren Zeile. Investitionsausgaben, Produktentwicklung und die Devisenbörse erklärt Arbeitsplatzsicherheit leiden darunter.

Die Gründer sind oft schuld, unfähig wie die meisten sind, um ruhig ihren eigenen Tod oder Ruhestand zu betrachten und einen Plan für eine ordnungsgemäße Nachfolge vorzubereiten. Es ist an diesen Knotenpunkten der Regimewechsel, dass die meisten Geschäftsausfälle auftreten, nach Sir Adrian Cadbury, Autor von „Family Firms und ihre Governance“.

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